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Status Quo in der carpesol Spa Therme

Bürgermeister Klaus Rehkämper und Geschäftsführer Helmut De Witt geben Antwort

 

Eine Brandkatastrophe hat Bad Rothenfelde erschüttert. Als am Gründonnerstag 2019 die Feuerwehren in Richtung carpesol ausrückten, stand die Welt im Heilbad für einige Stunden still. Niemand wird die Bilder der lodernden Flammen aus der Sparrensauna so schnell vergessen. Am wenigsten der Geschäftsführer Helmut De Witt und Bürgermeister Klaus Rehkämper. Sogar die dienstfreien Mitarbeiter eilten in Sorge um Kollegen und Gäste in der Nacht zur Brandstelle.  Aufatmen konnte man nur, weil kein Mensch zu Schaden kam.

Seit dem 06. Mai ist die carpesol SpaTheme, ein Leuchtturm im Osnabrücker Land, für 6 Wochen geschlossen.  Die Lärmemission würde den Bade- und Spabetrieb erheblich beeinträchtigen. Die 2. Etage ist vollkommen zerstört. Ruß hat sogar die Fensterrahmen irreparabel angegriffen. Der Boden ist aufgestemmt. In der ehemaligen Dusche leuchtet ein pinkfarbener Bauhelm wie ein Hoffnungsträger an der Wand. Für einen Moment haben die Bauarbeiter Pause. Helmut De Witt und Klaus Rehkämper machen eine erste Bestandaufnahme nach der Entkernung.

Das Ausmaß der Katastrophe gibt Anlass zu Fragen. Wie ist die finanzielle Situation? Wie kooperieren die Versicherungen? Welche Perspektive haben die Mitarbeiter? Welchen Stellenwert hat die Therme im touristischen und regionalen Kontext bisher gewonnen?

Bürgermeister Klaus Rehkämper und Geschäftsführer Helmut De Witt sind sich einig: es ist ein millionenschwerer Kraftakt und nur dank der reibungslosen Kommunikation zwischen der Betriebsausfall- und Gebäudeversicherung zu stemmen. Helmut De Witt übernimmt als spezialisierter Architekt für Bäderwesen die Bauleitung.

Die carpesol SpaTherme beschäftigt 100 Mitarbeiter. 2,2 Millionen Badegäste besuchten seit der Eröffnung im Juli 2013 das weit über die Landesgrenze hinaus bekannte und beliebte Bad. Wirtschaftlich betrachtet ist das ist eine beachtliche Wertschöpfung für das Heilbad.

Was ist mit den sogenannten weichen Faktoren? Es ist ein Ort, an dem sich der Gast „einen Tag Urlaub“ gönnen und gleichzeitig zwischen Wellness und Sport wechseln kann. Sowohl die Architektur als auch das Konzept der Therme lässt keinen wirtschaftlichen oder touristischen Vergleich mit anderen, benachbarten Bädern zu. Und dennoch wird kein Bad Rothenfelder Grundschulkind ohne Schwimmunterricht in der Therme auf eine weiterführende Schule wechseln. Der TUS trainiert regelmäßig im Sportbecken und Babys bekommen hier den ersten Kontakt mit dem Wasser.

Manch ein Passant wundert sich über das Gerüst in der Kuppel und das leere Innenbecken. Auch das hat seinen Grund. Diese Wartungsarbeiten werden aufgrund der aktuellen Situation vorgezogen. Die LED-Lichtfluter haben ihr Lebensende erreicht und müssen ebenso wie die Bolzen am Kuppelgerüst ausgetauscht werden. „Es entspricht dem gesunden Menschenverstand, diese Gewerke um einige Monate vorzuziehen“, betonte der Bürgermeister. Die abendliche Lightshow in der Glaskuppel verleiht der Frankfurter Straße ein einzigartiges Flair.

Helmut De Witt dankt in diesem Zusammenhang allen Firmen, die sehr kurzfristig Aufträge angenommen haben und mit den Arbeiten in einem engen Zeittakt beginnen werden.

Der Badebetrieb und die Spa-Ebene werden in Kürze in einem eingeschränktem Zeitfenster wiedereröffnet. Die vollständige Sanierung des Saunatraktes wird einige Monate in Anspruch nehmen. „Den gemütlichen Kamin wird es wieder geben“ bestätigt der Geschäftsführer.

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