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Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Katzen tritt am 01. März 2019 in Kraft

Wieder und wieder vermehren sich unkastrierte Katzen und Kater, deren Nachkommen in kürzester Zeit auch geschlechtsreif werden. Folglich steigt die Katzenpopulation ins Unendliche. Das betrifft sowohl Streuner als auch Stubentiger mit Freigang, die sich unter die Streuner mischen. Selbst reine Wohnungskater können unbemerkt ausreißen und sich zu den Freigängern gesellen.

Das Elend der kleinen Kitten wird immer größer. Die Tierheime füllen sich mit den jungen Kätzchen. Sie tragen die Kastrationskosten und kümmern sich um die Vermittlung.  Aber das ist nicht die Lösung, um das Leid der Tiere zu mindern.

Verantwortungsbewusste Katzenhalter lassen ihre Tiere ohnehin frühzeitig kastrieren oder sterilisieren und gleichzeitig chippen. Der Chip wird bei TASSO  registriert. Das Chipsystem ermöglicht ein entlaufenes Tier wieder mit dem Besitzer zu vereinen. Oder auch dem Halter die Gewissheit zu geben, dass es leider Opfer eines Unfalls wurde.

Ohne eine Kastrationspflicht in der Gemeinde hat die Behörde keine Handhabe gegen Katzenhalter, die mit dem Vermehrungsdrang Ihrer Tiere sorglos umgehen und meinen, die Natur regelt das schon. Weil Schwächlinge nicht überleben oder irgendwie „unter die Räder kommen“.

Das ändert sich nun ab dem 01. 03. 2019. Wenn jetzt z. B.  Mitglieder vom „Pfötchenteam Bad Rothenfelde“ freilaufende, unkastrierte Katzen oder Kater beobachten und den/die BesitzerIn kennen, können diese laut Vorordnung zur Kastration verpflichtet werden und müssen der Gemeinde einen Nachweis über die durchgeführte Kastration/Sterilisation vom behandelnden Tierarzt vorlegen.

Einwohner dürfen gern ihre Beobachtungen oder Fundstellen bei der Facebook-Gruppe www.facebook.com/Pfötchenteam melden.

Ausgewiesene Züchter von Rassekatzen können auf Antrag von der Kastrationspflicht befreit werden.

Der genaue Wortlaut der Verordnung ist auf der Website der Gemeinde Bad Rothenfelde unter https://gemeinde.bad-rothenfelde.de/bauen-wohnen/wichtige-adressen/fundtiere-tiere-in-not.html

als PDF-Datei hinterlegt.

Foto: Sabine Leclercq-Schulte

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