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Planetenweg an den Gradierwerken eröffnet

Startpunkt beim Platz an der Sonne

 

Seinen ersten Planetenweg entlang des Sonnensystems realisierte Helmut Sandkämper neben einem Maislabyrinth. Dessen Ausmaß reichte jedoch nur bis zum Mars. Die Achse von 800 m entlang der Gradierwerke bot sich als idealer Raum für eine maßstabsgetreue Umsetzung der Entfernungen zwischen den Planeten. Dazu brauchte er die Genehmigung des Gemeinderats und die Unterstützung von Sponsoren. Zwanzig Jahre sollte es dauern, bis der Bad Rothenfelder Bürger diesen Weg beschritt und seine Vision beim Bürgermeister Klaus Rehkämper, dem Tourismusausschuss des Rates sowie später auch den Sponsoren vorstellte. „Gut Ding will Weile haben“, sagt ein altes und in diesem Fall sehr zutreffendes Sprichwort.

Helmut Sandkämper ist es gelungen, die unvorstellbaren Dimensionen unseres Sonnensystems auf sichtbare Entfernungen zu reduzieren und entlang der gigantischen Bühne der Gradierwerke dazustellen. Zumindest bis zum Jupiter. Der Saturn wird bei der Bismarckhütte stehen. Zu ihm gesellen sich gleich der Uranus und der Neptun. Würde man diese im gleichen Maßstab an die richtige Stelle platzieren, müsste das weiter als Bad Laer sein.

Zu den Sponsoren zählt u. a. die Dr. Georg Stiftung für Kunst und Kultur, vertreten durch Stephan Peters, sowie die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück. Claudia Diekmann überreichte den symbolischen Scheck. Jeder Planet ist kurzweilig erklärt. Sehbehinderte können sich den Text mittels eines QR-Codes über das Smartphone vorlesen lassen. Ein Service, den sogar andere Spaziergänger gern nutzen. Die Augenklinik Bad Rothenfelde übernahm die Kosten für dieses Modul.

„Dies soll kein Lehrpfad sein, sondern einen unterhaltsamen Spaziergang für die Gäste darstellen“, betont der Bad Rothenfelder Bürger bei der Eröffnung. Dennoch steckt viel astronomische Sachkenntnis in jedem Detail. Selbst die Abstände zwischen den Planeten beruhen auf die Umrechnung von Lichtgeschwindigkeit in Relation zu den Gehminuten.

Der Startpunkt ist die Sonne unterhalb der Windkunst am Neuen Gradierwerk. Eine kreisrunde Scheibe aus Cortenstahl ruht auf einem alten Eichenbalken. Diese Farben und Materialien korrespondieren mit dem Gradierwerk und fügen sich wie ein Kunstwerk in das Gesamtbild ein. Der Durchmesser der Scheibe beträgt 1,40 m. Zum Vergleich; die Sonne hat einen Durchmesser von 140.000 km! Die Planeten sind entsprechend maßstabsgetreu ausgestanzt und jeweils mit dem Originaldurchmesser gekennzeichnet.

Die Gestaltungselemente Cortenstahl und Eichenbalken finden sich bei allen Planetenstationen entlang des Pfades wieder.

Foto: Sabine Leclercq-Fröbel v.l.n.r.: Ines Peters, Dr. Hana Jedras (Augenklinik Bad Rothenfelde) Anne Söder – Grafikerin Firma Ekruth, Helmut Sandkämper, Stephan Peters, Claudia Diekmann – Sparkasse Osnabrück, Bürgermeister Klaus Rehkämper.

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