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25 Jahre Förderverein zum Erhalt der Bad Rothenfelder Gradierwerke e.V

Jubiläumsveranstaltung im Bad Rothenfelder Haus des Gastes

Als am 17. Juli 1989 während der sonnigen Mittagszeit ein Teilstück des Alten Gradierwerks einstürzte, stand die Welt in Bad Rothenfelde für einen Moment still. Zum Glück im Unglück musste keine menschliche Tragödie beklagt werden. Fassungslos betrachteten die Menschen die Unglücksstelle mitten im Herzen des Heilbades und es traf die Bürger auch mitten ins eigene Herz. Wie sollte eine relativ kleine Kommune den Wiederaufbau ohne Fördermittel aus öffentlicher Hand finanzieren? Die Bad Rothenfelder rückten zusammen.  45 Bürger machten Nägel mit Köpfen und gründeten am 16. Dezember 1993 den Förderverein zum Erhalt der Bad Rothenfelder Gradierwerke e.V.

Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung am 26. August 2019 beleuchteten die Vorstandsvorsitzende des Vereins, Angela Damhorst, Bürgermeister Klaus Rehkämper und MdB Rainer Spiering die Bedeutung der Gradierwerke aus unterschiedlichen Perspektiven.

Für die Mitglieder und Sponsoren des Fördervereins ist der Erhalt eines Kulturguts, eines Denkmals und der salinentechnischen Anlagen aus der industriellen Epoche der Gemeinde eine Passion. „Die heutige Festveranstaltung darf ich nutzen, um allen, die am Erfolg des Fördervereins direkt oder indirekt beteiligt waren oder noch beteiligt sind, meinen herzlichen Dank auszusprechen. Ohne das ehrenamtliche Engagement – ohne diesen „sozialverbindenden Kitt“ - der vielen Helferinnen und Helfer wäre unser Erfolg nicht denkbar“, betont Angela Damhorst in ihrer Festrede. Der Erfolg ist an den vielen Attraktionen sichtbar und an einer beachtlichen Zahl messbar. Innerhalb von 25 Jahren konnten 769.000 Euro aus Spenden und Sponsorengelder an die Kurverwaltung überwiesen werden. Für den Bürgermeister und Kurdirektor Klaus Rehkämper sind die Gradierwerke bedeutende Attraktionen. „Nichts bestimmt unser Ortsbild so sehr. Sie haben eine Anziehungskraft wie die Nordsee. Mit ihrer gesamten Fläche von 10.000 m², woran die Sole das ganze Jahr abrieselt, bieten die Gradierwerke eine echte Luftveränderung“, lautet sein Fazit. Er ermutigte den Verein mit klugem Weitblick seine zukünftigen Ziele zu verfolgen.

 

Rainer Spierings Familie lebt seit fünf Generationen in Bad Rothenfelde. Der Bundestagsabgeordnete erinnerte sich, wie er als Kind die Gradierwerke als eine Selbstverständlichkeit wahrgenommen hat. Mit emotionalen Worten gedachte er des ersten Vorsitzenden Erich Patterson sowie seines Vertreters Martin Schomborg, die gemeinsam nicht nur passioniert, sondern auch professionell die Vereinsführung übernommen hatten.

Zu den anwesenden Gästen zählten 14 Mitglieder, die seit der ersten Stunde dem Förderverein angehören. Sie wurden mit einer Urkunde geehrt sowie mit handgesiedetem Salz beschenkt. Auf die Bühne gebeten wurden Ulrich Dreyer, Annemarie Geschwinde, Rolf Girard, Hans Georg Hörning, Inge Kronsbein, Gerda Kroos, Rolf Meyer zu Hörste, Norbert Patterson, Reinhard Peters, Erika Scherkamp, Ingrid und Karlhans Simnoch, Rainer Spiering, Volksbank Osnabrück eG, vertreten durch Bernd Wellmeyer.

Das Serenata Ensemble begleitete die Feierstunde mit Werken aus der klassischen Musikgeschichte. Im Anschluss waren die über 100 Gäste zum Imbiss eingeladen.

Foto: Hans-Peter Fröbel. Ehrung der Gründungsmitglieder durch Angela Damhorst, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins zum Erhalt der Bad Rothenfelder Gradierwerke e.V.

 

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